Mozart

Ottobrunn

Bild von Ottobrunn
Quelle: Martin von la Roche

Im heutigen Ottobrunn lebte der Musiker Wolf-Ferrari aus Venedig (1876-1948) von 1915 bis 1931. 1926 baute er sich eine Villa in der Mozartstraße. Ihm zu Ehren erhielten dann die nahe gelegenen Straßen Musikernamen: Beethoven, Bruckner, Bach, Händel, Haydn, Richard Wagner, Johann Strauß, Max Reger, Franz Liszt, von Gluck, Lehar und dann auch Wolf-Ferrari.
In der Festschrift zum 25-jährigen Bestehen des Siedlungsraums wünschte er sich den Ort als Gartenstadt mit „mehr Blumen und jungen Laubbäumen“. Viele Straßen- und Wegenamen erinnern daran: Alpenrosen, Almenrausch, Aurikel, Arnika, Enzian, Edelweiß, Rotdorn, Flieder, Holunder, Hasel, Wacholder, Latschen, Farn, Ginster, Salbei, Ulmen, Ahorn, Linden, Kiefern, Kastanien, Akazien, Eschen, Zirbeln und Eiben.

Erst am 1. April 1955 wurde Ottobrunn aus der Gemeinde Unterhaching, zu der es damals gehörte, herausgelöst und zur selbständigen Gemeinde erhoben. Der erste Gemeinderat konstituierte sich am 1. Juli 1955 damals noch in einem Klassenzimmer der Volksschule an der Friedenstraße. Die Verwaltung bestand in den Anfängen aus acht Mitarbeitern und war in der Wolf-Ferrari-Villa untergebracht.

Heute ist es das Haus der Senioren. 2003 waren hohe Ausgaben nötig für einen Erweiterungsbau und kurz darauf für eine neue Küche. Private Senioren-Gruppen fanden sich zur Mitarbeit in Gaus und Garten zusammen.


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