Mozart
 13. Februar 2014 

Mozarts Andenkensammlung

Mozart war 1767 sehr krank, konnte kaum mehr sehen und entwickelte eine ganz besondere Sammelleidenschaft.

Mozarts Schwester erinnert sich: „In Olmütz [November 1767], wo er die Blattern bekam, die ihn so sehr krank machten, dass er neun Tage nichts sahe, und etliche Wochen nach seiner Genesung die Augen schonen musste, wurde ihm die Zeit lang. Er suchte also Beschäftigung. Der Hofkaplan des dortigen Bischoffs, Herr Hay, nachheriger Bischoff von Königsgrätz, besuchte uns täglich. Dieser war in Kartenkünsten sehr geschickt. Mein Bruder lernte sie mit vieler Behendigkeit von ihm, und da uns auch der dortige Fechtmeister besuchte, so musste ihn dieser das Fechten lehren. Schon damals hing er mit inniger Zärtlichkeit an allen Künstlern. Jeder Kompositeur, Mahler, Kupferstecher u. dgl., den wir auf unsern Reisen kennen lernten, musste ihm von seiner Arbeit ein Angedenken geben, und das bewahrte er sich sorgfältig auf.“
Nach Allgemeine musikalische Zeitung, 2 (22 Jan. 1800): cols. 300–301

 


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