Mozart
 14. Januar 2008 

Mozarts Würfelkompositionsmodell


"Von Mozart ist eine 'Würfelkomposition' bekannt: Man werfe zwei Würfel und zähle die Augen. Dann wähle man aus der Abteilung 'erste Takte' den zugehörigen Takt aus, dort stehen elf Takte mit den Nummern zwei bis zwölf zur Auswahl. Genauso verfahre man mit Takt zwei, Takt drei und so weiter, bis 16 Takte zusammen sind."

Die ausgewürfelten Takte lege man dann hintereinander, und schon könne es losgehen.

Das Ergebnis könne es sogar ab und zu mal mit einer Sonatine von Mozarts Zeitgenossen aufnehmen.

Für jeden der 16 Takte gibt es elf Auswahlmöglichkeiten. Damit stehen 176 Takte zur Verfügung, die auf elf hoch 16 verschiedene Weisen kombiniert werden können. Einige seien dabei doppelt gezählt, denn Mozart habe manchmal den gleichen Baustein mehrfach verwendet. Trotzdem bliebe die riesige Zahl von 759499667166482 (15 Stellen) "Kompositionen".
"Nach jedem Würfeln erklingt also höchstwahrscheinlich ein bislang einmaliges, noch nie gespieltes Werk."

Beim Googeln in einer Berliner Morgenpost von vor Jahren gefunden.


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