Mozart

Der Augsburger Leopold Mozart wird Vater des Genies Wolfgang Amadeus

Der Augsburger Leopold Mozart hatte Anna Maria Prechtl geheiratet. Man sagte ihnen nach, "das schönste Paar Eheleute der Stadt" zu sein. Bald bekamen sie Kinder, sieben - davon überlebten nur zwei, Maria Anna, das Nannerl und das siebte am 27. Januar 1756 geborene Kind. Am Tag darauf wird es getauft auf die Namen Johannes Chrysostomus Wolfgang Theophilus. Von den vier Vornamen bleiben nur zwei, der Rufname Wolfgang (daraus wird Wolferl, Woferl und Wolfgangerl) und Theophilus - meist ins Deutsche oder Lateinische übersetzt mit Gottlieb oder Amadeus, in Augsburg heißt es, ins Italienische mit Amadeo oder ins Französische mit Amadé.

Einmal schreibt der Vater:

"Ich könnte hier die Gelegenheit ergreifen, das Publikum mit einer Geschichte zu unterhalten, die vielleicht nur alle Jahrhundert erscheinet und die im Reiche der Musik in solchem Grade des Wunderbaren vielleicht gar noch niemals erschienen ist;

ich könnte das wunderbare Genie meines Sohnes beschreiben; dessen unbegreiflich schnellen Fortgang in dem ganzen Umfang der Musikalischen Wissenschaft."

Und aus Wien hatte er geschrieben:

"Hauptsächlich erstaunet alles ob dem Buben und ich habe noch niemand gehört, der nicht sagt, daß es unbegreiflich ist."

Auch das ist bekannt geworden, daß der

"Bub, kurz zu sagen, alles in diesem seinen 8-jährigen Alter weiß, was man einem Manne von 40 Jahren fordern kann."

Die Schwester erinnert sich - da war Mozart gerade verstorben, daß Wolfgang bereits mit drei Jahren

"sich oft lange Zeit bei dem Klavier mit Zusammensuchen von Terzen unterhielt, welche er immer anstimmte, und sein Wohlgefallen verriet, dass es wohl klang ."

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